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Aufgrund einer Entschließung des XXXI. Vorarlberger Landtag wurde die Vorarlberger Landesregierung ersucht, unter Mitwirkung der Tierschutzombudsfrau, mit verschiedenen Akteuren in einen Dialog zu treten, mit dem Ziel eine Vorarlberger Tierschutzstrategie zu entwickeln. In einer Arbeitsgruppe wurden bereits verschiedene tierschutzrelevante Handlungsfelder definiert. Anhand von festgelegten Maßnahmen sollen sodann langfristige Zielsetzungen in den verschiedenen Handlungsfeldern erarbeitet werden. Vor diesem Hintergrund soll auch die Bevölkerung in den Prozess der Erstellung der Tierschutzstrategie mit einbezogen werden. Teilen Sie Ihre Ansichten, Ideen und Vorschläge zu den Themen Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, Ehrenamt sowie Nutz-, Heim- und Hobby-Tierhaltung mit und nehmen Sie an der Befragung teil!
Welche Erwartungen haben Sie an eine Tierschutzstrategie? Welche Themengebiete sollten Ihrer Ansicht nach in einer Tierschutzstrategie behandelt werden?
Bildung und Öffentlichkeitsarbeit
Wie können wir das Bewusstsein in der Bevölkerung für den Tierschutz stärken? Welche Bildungsangebote braucht es dazu? Bildung und Öffentlichkeitsarbeit - Gemäß § 2 Tierschutzgesetz sind Bund, Länder und Gemeinden dazu verpflichtet, das Verständnis der Öffentlichkeit und der Jugend für den Tierschutz zu wecken und zu vertiefen. Tiere sollen als fühlende Wesen wahrgenommen und mit Respekt behandelt werden. Die Bildung von mehr Respekt vor dem Mitgeschöpf Tier stellt daher ein wesentliches Ziel der Tierschutzstrategie dar.
Ehrenamt und Freiwilliges Engagement
Wie können wir das Engagement im Tierschutzbereich unterstützen? Tierschutzvereine - In Vorarlberg gibt es eine Vielzahl an Vereinen, die sich ehrenamtlich im Bereich des Tierschutzes einsetzen und ein großes Engagement zeigen. Vor diesem Hintergrund ist die Unterstützung des Ehrenamtes ein wichtiger Punkt in der Tierschutzstrategie.
Nutz-, Heim- und Hobby-Tierhaltung
Das erhöhte Bewusstsein, dass Tiere Empfindungen haben, zeigt sich auch in der Öffentlichkeit durch ein gesteigertes Interesse an einem besseren Schutz von Tieren in der Nutz-, Heim- und Hobby-Tierhaltung. Wie kann langfristig und nachhaltig eine weitere Verbesserung des Wohlbefindens von Nutz- und Heimtieren erreicht werden? Wo gibt es dabei den größten Handlungsbedarf?
Wie geht es weiter?
Alle abgegebenen Antworten werden nach dem Ende der Online-Konsultation zu Erkenntnissen zusammengefasst. Im Anschluss prüfen und diskutieren die betroffenen Stellen der Landesverwaltung die Erkenntnisse und entscheiden, wie diese in die Landesstrategie aufgenommen werden. Diese Entscheidungen werden transparent auf dieser Plattform kommuniziert. Zusätzlich erhalten alle User, die ihre E-Mailadresse hinterlassen, eine persönliche E-Mail, aus der hervorgeht, wie die abgegebene Antwort Einfluss auf die Entscheidung hatte.
Die Veröffentlichung der Tierschutzstrategie ist für das 2. Quartal 2023 geplant.